Hilfsangebote für minderjährige Geflüchtete vor dem Aus – zahlreiche pädagogische Fachkräfte gekündigt

Protest vor dem Sozialdezernat am 10.05.2016 um 15 Uhr

Als im Herbst letzten Jahres viele Jugendliche nach ihrer Flucht hier ankamen, war die Stadt Frankfurt zunächst mit der Unterbringung und ihrer Betreuung überfordert. Sowohl für die Jugendlichen, als auch für diejenigen, die sich in dieser Arbeit engagierten, waren die Bedingungen häufig extrem schlecht, bedingt durch Massenunterbringungen in Turnhallen und Hostels mit allen daraus resultierenden Folgen, viel zu wenig Fachpersonal usw. Die Stadt Frankfurt bat die sozialen Träger händeringend in ihren Einrichtungen Plätze und Personal aufzustocken.

Trotz dieses enormen Arbeitsdrucks unter schwierigen Bedingungen wurde in vielen Einrichtungen, jenseits der Massenunterkünfte, viel mehr als eine reine Versorgung der Jugendlichen geleistet, nämlich eine pädagogische und psychosoziale Betreuung häufig schwerst traumatisierter junger Menschen.
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Spaziergang zur Lebenshilfe Frankfurt e.V.

Do, 21.05.2015, 16.00 Uhr – Treffpunkt: U-Bahn-Haltestelle „Industriehof“, Frankfurt Hausen

Widerstand gegen prekäre Arbeitsbedingungen im sozialen Bereich

Die Arbeitskämpfe und Streiks der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsbereich sind im Moment in aller Munde. Gerade auch bei freien Träger*innen im sozialen Bereich sind die Arbeitsbedingungen oftmals prekär, es besteht in vielen Fällen keine Tarifbindung und die Löhne liegen teilweise erheblich unter gängigem Tarif. Hinzu kommt, dass viele Kolleg*innen auf Teilzeit- oder Minijobbasis angestellt sind und/oder ihre Arbeitsverträge befristet sind.
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Stadt Frankfurt am Main hintergeht Stadtverordnetenbeschluss – Soliaktion für Tariflöhne in der selbstorganisierten Pflege

Am 15. April 2015 versammelte sich das Netzwerk der sozialen Arbeit vor dem Sozialdezernat in der Berliner Straße, um das Sozialamt der Stadt Frankfurt am Main zu ermahnen, sich an die Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung zu halten. „Helferlöhne in der selbstorganisierten Pflege“ war das Thema in der FBAG-Sitzung (Frankfurter Behindertenarbeitsgemeinschaft). Die Arbeit für die selbstorganisierte Pflege im Arbeitgebermodell ist der Stadt nur 10,25 € brutto pro Stunde wert. Und das seit 25 Jahren ohne einen einzigen Cent Lohnerhöhung!
Wer in Frankfurt am Main lebt, kann sich selbst ausrechnen, ob mit einem solchen Lohn die Miete, geschweige denn eine Familie finanziert werden kann. Ohne Zweitjob oder Hartz VI-Aufstockung nämlich gar nicht. Stadt Frankfurt am Main hintergeht Stadtverordnetenbeschluss – Soliaktion für Tariflöhne in der selbstorganisierten Pflege weiterlesen

KOMM Ambulante Dienste e.V. bevorzugt Lohndumping – und versucht, Betriebsgruppentreffen zu verhindern

Am 14. April 2015 wollten sich gewerkschaftlich organisierte Kolleg*innen von KOMM Ambulante Dienste e.V. in ihrem Betrieb treffen, um sich über die Lohnunterschiede zwischen ihrem und dem tariflichen Lohn auszutauschen. Obwohl KOMM Leistungen in verschiedenen Bereichen (Kinder- und Jugendbereich, Betreutes Wohnen, Persönliche Assistenz, etc.) für die Stadt Frankfurt am Main erbringt, zahlt dieser Betrieb seine Beschäftigten nicht nach dem TVöD.
Und ein Treffen, in dem dies thematisiert sollte, wollte die Geschäftsführung auch nicht. Kurzerhand untersagte sie den aktiven Kolleg*innen, sich in den Räumen des Betriebes zu treffen.
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Netzwerk unterstützt streikende Amazon-Kolleg*innen

Am 15.12.2014 war das Frankfurter Netzwerk eingeladen, den Streik der Amazon-Kolleg*innen zu unterstützen. Spontan fuhren daher einige Netzwerk-Kolleg*innen nach Bad Hersfeld.
Dort trafen wir viele motivierte und kämpferische Kolleg*innen, die in ihrem Betrieb für die Tarifbindung kämpfen. Wie wir in unseren Betrieben auch!
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