Offener Brief an Sozialdezernentin bzgl. Schutzschirmverfahren beim CeBeeF e.V.

Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Dr. Birkenfeld,

wie Sie der Zeitung entnehmen konnten – bzw. hat Sie die Geschäftsführung des CeBeeF e.V. vielleicht auch direkt informiert – wurde im CeBeeF e.V. ein sogenanntes Schutzschirmverfahren beim Amtsgericht beantragt und auch bewilligt.

In der Frankfurter Rundschau vom 23.03.2016 war zu lesen, dass Ihre Sprecherin Manuela Skotnik vermutet, dass die Gründe hierfür aus der Vergangenheit stammen. Ansonsten konnten wir keine Stellungnahme Ihres Dezernates finden, was uns sehr verwundert. Aus diesen Gründen wenden wir uns nun an Sie.

Nach Ihrer Auffassung reichte die Refinanzierung bereits 2012, um den Tarifvertrag im CeBeeF e.V. umzusetzen. Deswegen haben Sie Mitte 2013 die Leistungsvereinbarungen mit dem CeBeeF e.V. fristlos gekündigt, weil dieser die Gelder nicht an seine Beschäftigten weitergab.

Anfang letzten Jahres konnten Sie sich mit der Geschäftsführung des CeBeeF e.V. einigen. Seit Mai 2015 bekommen die Beschäftigten des CeBeeF e.V. nun endlich den vereinbarten Tariflohn ausgezahlt. Allerdings ohne die betriebliche Altersversorgung und einigen anderen Punkten im TVöD, die auch heute noch nicht umgesetzt werden. Offener Brief an Sozialdezernentin bzgl. Schutzschirmverfahren beim CeBeeF e.V. weiterlesen

Öffentliche Stellungnahme zu den Sanktionen des Arbeitgebers Lebenshilfe Frankfurt e.V. gegen gewerkschaftlich aktive Kolleg*innen

Seit gut einem Jahr haben sich bei der Lebenshilfe Frankfurt am Main e.V. Kolleg*innen in einer Betriebsgruppe organisiert und sich in ihrem Arbeitsbereich für die Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen engagiert. Die Kolleg*innen arbeiten bei der Lebenshilfe im Bereich der Ambulanten Familienhilfe und werden als geringfügig Beschäftigte weit unterhalb der Bedingungen, die für die anderen Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigten gelten, entlohnt bzw. genießen nicht die gleichen Rechte (Befristung, Urlaubszeitregelung, Krankheitsregelung).

Ziel der Kolleg*innen war und ist es, einen Tarifvertrag mit verbesserten Arbeitsbedingungen auszuhandeln. Dafür haben sie sich gewerkschaftlich bei der FAU (der Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union) organisiert. Die von Seiten der Gewerkschaft FAU angebotenen Tarifverhandlungen wurden vom Arbeitgeber nach drei Anbahnungsgesprächen abgebrochen und es begann eine betriebliche Kampagne gegen die aktiven Kolleg*innen und gegen ihr gewerkschaftliches Engagement.
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Massenunterbringung gefährdet minderjährige Flüchtlinge – Spaziergang am 25.09.2015

Mitten im Bahnhofsviertel werden von der Stadt Frankfurt momentan ca. 200 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in einem Hostel untergebracht.

Am 25.09.2015 trafen sich Aktivist*innen im Kaisersack zu einem Spaziergang, um gemeinsam mit ihnen auf ihre katastrophale Situation aufmerksam zu machen. Am selben Tag wurden insgesamt 180 Anzeigen auf Kindeswohlgefährdung beim städtischen Jugendamt eingereicht.

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Bündnis gegen Sozialkürzungen: Aktionstag am 10.07.2015

Aktionstag der sozialen Initiativen und Vereine in Frankfurt

Freitag, 10. Juli 2015 von 13:00 – 17:00 Uhr
auf der Konstablerwache, 60313 Frankfurt a.M.

Geplant sind Stände, Informationen, Aktionen, Musik und vieles mehr. Im Rahmen unserer Veranstaltung auf der Konstablerwache stellen wir unsere tagtägliche soziale Arbeit vor, formulieren unsere Kritik an der Stadt Frankfurt und präsentieren unsere Vorstellungen einer anderen, ausreichend finanzierten sozialen Arbeit.
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(Un)sichere Aussichten

Was tun – gegen prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse in Frankfurt

Samstag, 27. Juni 2015 von 10:00 – 17:00 Uhr
im Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69/77, 60329 Frankfurt a.M.

Tagungsankündigung

Frankfurt hält viel auf sich, wenn es um die Lebensstandards und Jobaussichten in der Finanz- und Dienstleistungsmetropole geht. Die Beschäftigungszahlen steigen, der Dienstleistungssektor boomt. Von der Baubranche über den Einzelhandel und die Gastronomie bis zum Reinigungsgewerbe. Vom Wissenschaftssektor über Versicherungen und Verkehrsverbünde bis zu Sozialverbänden – überall Wachstum. Allen voran der Banken- und Finanzsektor, der ein Garant für den Standort, hohe Einkommen und Steuern zu sein scheint. Frankfurt gibt zudem Millionen für Kunst und Kultur aus. Hervorragende Aussichten also für die hier lebenden und arbeitenden Menschen!?
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